Keysigning auf dem 9. BLIT

Auch auf dem 9. BLIT wird es eine Keysigning-Party geben. Zur Anwendung kommt das verkürzte Verfahren (auch dezentralisiertes Verfahren oder “Paperslip”-Verfahren genannt).

Zur Teilnahme reicht es aus, zum BLIT neben einem (besser zwei) Personaldokumenten eine hinreichend große Anzahl an kleinen Zetteln mitzubringen, auf denen die Key-ID, der Fingerprint sowie die zu signierenden UIDs abgedruckt sind.

Paperslips herstellen:

Um an einem Keysigning nach der so genannten Paperslip-Methode teilzunehmen, braucht man eine ausreichend große Menge an Papierschnipseln (Zettelchen, Paperslips), auf denen seine GnuPG-KeyID, der entsprechende Fingerprint und die von den anderen Teilnehmern zu signierenden UIDs abgedruckt sind.

Mit gpg --list-secret-keys --fingerprint kann man sich das auf seinem Rechner mal ansehen. Und ja, man könnte das jetzt in ein Textverarbeitungssystem des geringsten Misstrauens kopieren und dort mittels der “von Guttenberg Methode” vervielfältigen.

Ein anderer Weg ist die Verwendung des Hilfsmittels gpg-key2ps aus dem Debian-Paket “signing-party”, was man entweder per Paketmanager oder direkt von der pgp-tools-Webseite beziehen kann. Neben gnupg wird nur perl benötigt, was auf jedem Linux-System verfügbar sein dürfte.

Mittels gpg-key2ps 0x12345678 > /tmp/blit2012.ps erzeugt man in /tmp/blit2012.ps eine Postscript-Datei mit dem Fingerprint und den UIDs für den Key mit der angegebenen Key-ID. Eine der UIDs angeben reicht auch. Die Postscript-Datei kann man dann z.B. per lpr -P DRUCKERNAME /tmp/blit2012.ps ausdrucken.

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